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Frischer Wind
Frischer Wind
SVP Bezirksleitung Burggrafenamt:
Frischer Wind durch Reformparteitag



Die SVP Bezirksleitung Burggrafenamt hat sich bei ihrer letzten Sitzung ausgiebig mit der Analyse der Landtagswahlen beschäftigt. Einstimmig wurde Bezirksobmann Karl Zeller der Rücken für seine Forderung nach raschen Veränderungen gestärkt.

Die SVP hat im Bezirk Burggrafenamt 9% an Stimmen verloren. Damit liegt man im Vergleich zu den anderen Bezirken im Mittelfeld. Trotzdem hat die SVP Bezirksleitung die Zeichen der Wahl verstanden und fordert dringend Veränderungen und Reformen. Vor allem der Verlust von zwei amtierenden Mandatarinnen ist für das Burggrafenamt sehr schmerzlich. Der Obmann Karl Zeller bedauerte dieses Resultat und bedankte sich bei Julia Unterberger und Martina Ladurner für ihre geleistete Arbeit in der letzten Legislatur. Auch überrascht zeigte sich die Bezirksleitung vom großen Stimmenverlust für Landesrat Michl Laimer. „Obwohl der Landesrat des Bezirkes seine Arbeit objektiv gesehen gut gemacht hat, hat er viele Stimmen verloren. Erklärbar ist das am ehesten mit dem Rückgang der Arbeiter- und Jugendstimmen, die ansonsten auch Laimer gewählt haben.“, versucht die Bezirksspitze eine Erklärung zu liefern. Den großen Stimmenrückgang bei den Arbeitnehmern analysierte auch der Bezirksvorsitzende Stefan Wieser und rief auf jetzt erst recht für die Anliegen der kleinen Leute zu kämpfen. Dieser Meinung schlossen sich auch die Abgeordneten Seppl Lamprecht und Veronika Stirner an. Große Stimmgewinne gab es im Burggrafenamt für die Freiheitlichen, konstant blieben in der Summe Union und Südtiroler Freiheit. „Viele SVP Stammwähler haben sich dieses Mal anders entschieden, das ist sehr bedenklich, birgt aber gleichzeitig auch die Chance, durch gute Arbeit Stimmen zurückzuholen.“, meint Bezirksobmann-Stellvertreter Zeno Christanell.

Die Bezirksleitung stärkte nach der Analyse dem Bezirksobmann Karl Zeller in seiner Forderung nach Veränderungen den Rücken. „Es ist Zeit für eine Erneuerung, wer diese Signal nicht verstanden hat, dem ist nicht zu helfen.“, befand Arnold Schuler, der mit über 17.000 Vorzugsstimmen der Wahlsieger aus dem Burggrafenamt ist. Auch Landesrat Michl Laimer unterstützte diese Aussage und verlangte schnellstmöglich einen Reformparteitag: „Es sollte eine Neuwahl der kompletten Parteiführung erfolgen, damit man einen Neubeginn machen und unbelastet den Regierungsauftrag annehmen kann.“ Auch der Naturnser Bürgermeister Heidegger erklärte, dass nun ein starkes Signal der Veränderung nach Außen gehen müsse. Dies betreffe aber auch die Einbindung neuer Kräfte in wichtige Verwaltungsaufgaben. Vordergründig sei dabei der Wählerwille zu berücksichtigen. Die Diskussion über die Besetzung der Landesregierung und die möglichen Koalitionspartner wurde verschoben, es muss abgewartet werden, wie die Wahlen im Trentino ausgehen.
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